Eine eigene App ist für viele Unternehmen ein neues Produkt: für Kunden, Mitglieder oder Partner, oft mit einem eigenen Geschäftsmodell dahinter. Entsprechend viele Fragen stehen am Anfang. Die folgenden Abschnitte beantworten die, die wir am häufigsten hören.
Wir stehen noch am Anfang und wissen nicht, was die App alles können muss
Das ist ganz normal und kein Grund, mit dem Gespräch zu warten. Kaum jemand weiß am Anfang genau, welche Funktionen am Ende wirklich gebraucht werden.
Deshalb fangen wir mit dem Wichtigsten an: einer ersten Version, die das Kernversprechen Ihrer App einlöst und von echten Nutzern ausprobiert werden kann. Was danach kommt, zeigen die Rückmeldungen dieser Nutzer. So entwickeln Sie nicht auf Vorrat, sondern das, was tatsächlich gefragt ist. Wie Sie eine Idee vorab prüfen, beschreibt der Beitrag Eine App-Idee prüfen.
Wir brauchen die App für iPhone und Android
Das ist inzwischen die Regel. Beide Plattformen können auf einem gemeinsamen Unterbau entstehen. Das spart doppelte Arbeit und sorgt dafür, dass beide Fassungen denselben Stand haben.
Einzelne Dinge unterscheiden sich trotzdem, etwa Benachrichtigungen, Zahlungen oder der Zugriff auf Kamera und Standort. Welche davon Ihre App braucht, klären wir am Anfang. Ob statt einer App aus dem Store auch eine Web-App genügt, steht im Beitrag Native App oder Web-App.
Was bestimmt den Aufwand einer App?
Nicht nur die Bildschirme, die Nutzer sehen. Wir schätzen immer das ganze Produkt, und dazu gehören drei Teile:
- App und Verwaltung. Welche Nutzergruppen gibt es, welche Funktionen brauchen sie, auf welchen Geräten? Und wie pflegt Ihr Team Inhalte, Nutzer und Einstellungen im Hintergrund?
- Daten und Anbindungen. Wo werden die Daten gehalten? Müssen vorhandene Systeme nach Möglichkeit angebunden werden, etwa ein Shop oder eine Kundenverwaltung? Gibt es Zahlungen?
- Einführung und Betrieb. Tests, Veröffentlichung in den Stores, Hosting und regelmäßige Updates gehören von Anfang an in die Planung.
Geschätzt wird eine klar abgegrenzte erste Version. So wissen Sie, worauf Sie sich einlassen, bevor Sie etwas beauftragen.
Um die App Stores wollen wir uns nicht kümmern
Müssen Sie auch nicht allein. Wir begleiten die Einreichung bei Apple und Google unter Ihrem Namen, bereiten die nötigen Angaben vor und kümmern uns um Rückfragen im Prüfverfahren.
Eines können wir allerdings nicht versprechen: Über die Zulassung entscheiden die Store-Betreiber. Wir kennen die üblichen Stolpersteine und planen sie ein, das letzte Wort haben aber Apple und Google. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Beitrag Eine App im Store veröffentlichen.
Wir haben schon eine App
Dann sehen wir sie uns zuerst an: den Code, die Daten, die Anbindungen und das, was Ihre Nutzer über die App sagen. Manche Apps lassen sich gut weiterentwickeln, bei anderen ist ein Neuanfang auf Dauer günstiger.
Welcher Weg sinnvoll ist, sagen wir Ihnen, bevor Sie etwas beauftragen. Und wenn eine Weiterentwicklung möglich ist, wechseln Sie nicht zwangsläufig alles aus, was schon funktioniert.
Wie geht es nach der ersten Version weiter?
Eine App ist nie ganz fertig. Betriebssysteme bekommen Updates, Nutzer wünschen sich neue Funktionen, und manchmal soll aus der ersten Version ein ganzes Geschäft werden.
Deshalb vereinbaren wir früh, wie Betrieb und Weiterentwicklung laufen: wer Updates einspielt, wie mit Störungen umgegangen wird und wie neue Funktionen geplant werden. Neue Schritte beauftragen Sie einzeln, wenn Ihre Nutzer zeigen, was fehlt.
